VERY BRITISH! – für einen guten Zweck

Erfolgreiches Benefizkonzert des Lions Club Dortmund-Phönix

„Very British!“ lautete das Motto des 20. Benefizkonzerts des Lions Club Dortmund-Phönix am 6. März 2020 in der DASA-Stahlhalle in Dortmund. Nach dem überwältigenden Erfolg im Vorjahr hatte der Club erneut die Unnaer Band „Reggatta de Blanc“ gewinnen können; zusammen mit musikalischen Freunden gestaltete sie das Projekt „The Great Britain Music Experience“.

In der erneut ausverkauften Veranstaltung warteten auf die Zuhörer Hits von Musikgrößen wie Eric Clapton, David Bowie, Sting, Paul McCartney, Tom Jones, Joe Cocker, The Police und The Beatles. Mit ihrem abwechslungsreichen Live-Programm, jeder Song eng dem Original nachempfunden, begeisterte die Band das Publikum vom Beginn an. Ein unvergesslicher, mitreißender Abend mit tollen Künstlern und fantastischer Musik in einem außergewöhnlichen Ambiente – so das einhellige Urteil.

Eine besondere Überraschung bot die erste Zugabe am Ende des Konzerts, zu der statt Reggatta de Blanc die clubeigene Lions All Star Band die Bühne betrat. Unter stürmischem Beifall gab sie mit dem selbstgeschriebenen Blues „Strong Like a Lion“ ein Beispiel ihres Könnens. Bei einem musikalischen Lions-Abend am 20. August gibt es mehr davon.

Dies alles war nicht zuletzt eine hervorragende Basis für den verfolgten guten Zweck des Abends. Der Reinerlös des Abends fließt lokalen Projekten des Clubs insbesondere für Kinder und Jugendliche zu. Dazu gehörten zuletzt u. a. ein Vorhaben zur Suizid-Prävention, Therapie-Angebote für traumatisierte geflüchtete Kinder sowie eine Notschlafstelle für Kids.

„Viele wichtige Projekte in unserer Stadt benötigen Unterstützung. Wir freuen uns, dass dieses tolle Konzert unsere Möglichkeiten zur Hilfe wieder nachhaltig gestärkt hat,“ zog Club-Präsident Jan Fatthauer ein zufriedenes Fazit des Abends.

Förderpreis für Paul-Gerhard Stamm

Lions Club Dortmund-Phönix zeichnet besonderes Engagement aus

Paul-Gerhard Stamm aus Dortmund ist mit dem vom Lions Club Dortmund-Phönix vergebenen „Förderpreis für herausragendes bürgerschaftliches Engagement“ ausgezeichnet worden. Club-Präsident Jan Fatthauer überreichte ihm am Donnerstag den mit 1.000 € Fördergeld verbundenen Preis und würdigte dabei das ehrenamtliche Engagement des Preisträgers insbesondere in der Flüchtlingshilfe „Mit Ihrer Arbeit nehmen Sie ein wichtiges Stück Verantwortung für die Inte­gration Geflüchteter in Gesellschaft und Alltag wahr“, zollte er der Arbeit besonderen Respekt.

Paul-Gerhard Stamm war ab1979 Gemeindepfarrer, danach zuletzt Superintendent und Vorsitzender der Vereinigten Kirchenkreise Dortmund und Lünen. Politisches Interesse und soziales Engagement ziehen sich wie ein roter Faden durch seine Biografie. Als in Dortmund-Asseln in den 1990er Jahren eine große Flüchtlingsunterkunft eingerichtet wurde, hat er im Evangelischen Gemeindehaus ein Café International als Begegnungsstätte eingerichtet. Als Superintendent mahnte er deutlich das Engagement für die „Eine Welt“ und für Migrationsbetroffene als Aufgabe der Evangelischen Kirche an.

Nach seiner Pensionierung 2014 ist die Flüchtlingsarbeit zu Stamms Hauptthema geworden. Er hat sich zum Vormund unbegleiteter minderjähriger Geflüchteter ausbilden lassen, zwei Mündel auf dem Weg in den neuen Alltag begleitet und auch ihre Familienzusammenführungen organisiert. Stamm ist die unermüdlich treibende organisatorische Kraft im „Netzwerk Geflüchtete in Dortmund“. Dabei stand und steht die Qualifizierung und die Begleitung von Ehrenamtlichen, insbesondere für die elementaren Sprachkurse, an oberster Stelle der Anforderungen. Auch in der Vereinigung „Seebrücke“, die sich für die Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer und ihre würdige Aufnahme einsetzt, ist er aktiv. In Zusammenarbeit mit dem Dortmunder Theater hat er zum Kirchentag 2019 eine aufsehenerregende Aktion organisiert, die an die Namen von ertrunkenen Flüchtlingen erinnern sollte.

„Das Wirken von Paul-Gerhard Stamm passt genau zur Intention des seit 2004 jährlich vergebenen Preises“, stellte Fatthauer bei der Preisübergabe heraus. An vielen Stellen der Stadt werde engagiert ehrenamtliche Arbeit geleistet, die gesellschaftlich unverzichtbar sei. Hierauf wolle der Lions Club Dortmund-Phönix mit dem Förderpreis aufmerksam machen und zugleich vorbildliches Engagement auszeichnen.

Lions Club Dortmund-Phönix begeistert mit neuem Konzertformat

Ein zusätzliches Format seiner mittlerweile viel beachteten Benefiz-Konzerte startete der Lions Club Dortmund-Phönix am 26. September im Dortmunder Jazzclub domicil: ein Multi-Konzert verschiedener Genres und Musiker/innen. Finanziell unterstützt wird durch diese neuartige Veranstaltung das domicil-Projekt Soundzz, das vor allem Kinder im Grundschulalter in besonderen Konzerten an die Musik heranführen soll.

Statt bekannter Bands traten diesmal Musiker aus dem Lions Club Dortmund-Phönix selbst und deren familiären Umfeld auf. Ein Chor, diverse Bands, ein Flamenco-Solo und auch zwei Duos brachten Klassiker aus Rock, Pop und Swing sowie traditioneller spanischer Musik auf die Bühne. Die Lions All Stars Band bildete dazu den musikalischen Rahmen für all diese Darbietungen. Mit dabei war auch die Band „Unkaputtbar“, die als Inklusionsband von der Diakonie Dortmund unterstützt wird.

Das domicil feiert dieses mit Jahr seinen 50. Geburtstag und stellte die Räumlichkeiten bereit – ein perfektes Ambiente für diesen Abend.

140 Gäste zeigten sich begeistert von der Vielfalt, aber auch der Professionalität der Darbietungen und trugen zu einer beachtlichen Unterstützung des Soundzz-Projekts bei. Das Fazit des Abends heißt dann auch: „Im nächsten Herbst wird es ein weiteres dieser Konzerte geben“. Da sind sich die Organisatoren einig. Zeit genug für alle Musiker/innen, neue Stücke einzustudieren, um dann wieder „den Saal zu rocken“, wie es ein Gast begeistert ausdrückte.

Dortmund, 4. Oktober 2019

Spende für Sleep In „Stellwerk“

Lions Club Dortmund-Phönix unterstützt Notschlafstelle für Kids

Der Lions Club Dortmund-Phönix unterstützt die Notschlafstelle Sleep In „Stellwerk“ in Dortmund Körne mit einer Spende von 3.000 Euro. Das Geld ist Teil des Erlöses aus einem Benefizkonzert, das der Club im April in der DASA durchgeführt hat. Bei der Übergabe der Spende informierten sich Clubmitglieder vor Ort über die Einrichtung und Hintergründe der Arbeit. Mit ihrem Dank für die Spende verband Katja Band, Mitglied des Leitungsteams des Sleep In, den Hinweis, wie wichtig eine finanzielle Unterstützung für die notwendige Weiterentwicklung des Angebots sei.

Das im Jahr 2000 in Trägerschaft des Verbund Sozialtherapeutischer Einrichtungen e. V. eröffnete Sleep In „Stellwerk“ bietet Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 14 – 20 Jahren, die ihren Lebensmittelpunkt ganz oder teilweise auf die Straße verlegt haben, einen Rückzugsraum mit sicherer Übernachtung; dazu wird eine Grundversorgung mit Abendessen und Frühstück, Möglichkeiten zum Wäschewaschen u.a. angeboten. Hierfür stehen derzeit zehn Plätze zur Verfügung. Darüber hinaus berät die Einrichtung auf Wunsch über Wege aus der Krise und Alternativen zum Leben auf der Straße. Ziel ist es dabei, bei den jungen Menschen Ängste und Misstrauen abzubauen, Vertrauen zu entwickeln und die Bereitschaft zu fördern, weitere Hilfen anzunehmen.

Ehrung für Rüdiger Berg

Mit einer Überraschung wartete Lions-Distrikt-Governor Dr. Burkard Fischer anlässlich der 20-Jahr-Feier des LC Dortmund-Phönix auf: Er überreichte Club-Mitglied Rüdiger Berg mit dem „Progressive Melvin Jones Fellows-Award“ die höchste Auszeichnung der Lions-Organisation und würdigte dessen 35-jährige Arbeit in verschiedensten Ämtern.

Rüdiger Berg war zunächst 1982 Gründungsmitglied des LC Hagen-Harkort und übte hier nach und nach alle wichtigen Ämter bis zum Präsidenten aus. 1997 übernahm er den Auftrag zum Aufbau eines neuen Clubs und wurde Gründungspräsident des LC Dortmund-Phönix. Darüber hinaus engagierte er sich viele Jahre auch überörtlich in der Lions-Organisation.

Seit nunmehr 20 Jahren ist Rüdiger Berg mit Leidenschaft Mentor des Clubs und verkörpert in besonderer Weise die Lions-Ideale. Inzwischen 81 Jahre alt, nimmt er immer noch konsequent an den Clubabenden teil.

20-Jahr-Feier

Eine positive Zwischenbilanz der bisherigen Arbeit und ein engagierter Blick auf neue Herausforderungen – sie prägten die Feier zum 20-jährigen Bestehen des Lions Club Dortmund-Phönix am 6. Mai 2017 im Industrieklub. Mitglieder und Gäste, unter ihnen Stadtdirektor Jörg Stüdemann, waren sich einig: Viele gesellschaftlich wichtige Aufgaben können ohne private Unterstützung nicht realisiert werden. „Dazu wollen wir auch weiter beitragen“, bekräftigte Club-Präsident Dr. Hans-Peter Brandt.

Der 1997 unter Regie von Rüdiger Berg gegründete Club hatte zum Jubiläum 39 Mitglieder. Sie verbindet das Ziel, für die gesellschaftliche Entwicklung einzutreten und Menschen Hilfe zu leisten, wo diese benötigt wird. „Das Ergebnis kann sich sehen lassen“, stellte Brandt nicht ohne Stolz fest. Mit insgesamt mehr als 400.000 € habe man in den vergangenen 20 Jahren eine Vielzahl von gemeinnützigen Projekten in Dortmund unterstützen können – mit je nach Situation unterschiedlichen Schwerpunkten. Stand am Anfang die Krankenversorgung Wohnungsloser im Mittelpunkt, sind es aktuell vor allem präventive Hilfen für Kinder und Jugendliche auf dem Weg zu Integration und besserer Bildung. Einige der vom Club angestoßenen und unterstützten Projekte sind in öffentliche Regelfinanzierung übernommen worden.

Möglich wurde und wird die Hilfe des Clubs durch das Einwerben von Spenden, aber auch durch besondere Aktivitäten: Die von den Mitgliedern selbst organisierten Bene­fizkonzerte sind ein seit vielen Jahren wichtiger Teil der Clubarbeit und zu einem Markenzeichen des LC Dortmund-Phönix geworden. Zuletzt kamen rund 400 Besucher zu einem „Best of …“ des Hansa Theater Dortmund in die DASA-Stahlhalle.

Dass auch in Zukunft Hilfe und Engagement dringend notwendig sind, unterstrich Stadtdirektor Stüdemann in seinem Gastvortrag zum Thema „Soziale Probleme in Dortmund und Maßnahmen zu ihrer Lösung“. Am Beispiel des Projekts „Nordwärts“ zeigte er Notwendigkeiten und Möglichkeiten auf, sich ehrenamtlich und finanziell in den Abbau bestehender Ungleichheiten in der Stadtentwicklung einzubringen.

Förderbilanz 2016

Mit rund 22.000 € hat der Lions Club Dortmund-Phönix 2016 gemeinnützige Projekte vor allem in Dortmund unterstützt. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf der Förderung von Kindern und Jugendlichen auf dem Weg zu Integration und besserer Bildung.

Gefördert wurden u. a.

  • Bonifatius Jugend- und Familienhilfe für eine Wohngruppe unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge (Mädchen) (3.000 €)
  • Kinderschutzbund Dortmund für das Projekt „Zeitschenker“, ein Gesprächs- und Beratungsangebot für Kinder psychisch kranker Eltern (3.000 €)
  • Jugendförderkreis Dortmund für den von ihm betriebenen Interkulturellen Offenen Jugendtreff (3.000 €)
  • Westfälischer Verein zur offensiven Auseinandersetzung mit dem Rechtsextre­mis­mus für sein Projekt ComeBack, das insbesondere jungen Menschen Hilfen zum Ausstieg aus der rechtsextremen Szene bietet (3.000 €)

Neben der einmaligen Förderung von Einzelpojekten unterstützt der Club mehrjährig zwei Projekte im Schulbereich:

  • ein Spiel- und Bewegungsangebot für schulpflichtige Kinder in den Willkommensklassen der Oesterholz-Grundschule
  • die Teilnahme aller Schülerinnen und Schülern der Jungferntal-Grundschule am Programm Klasse2000 zur Gesundheitsförderung, Sucht- und Gewaltprävention.

Grundlage für die Förderung durch den Lions Club sind vor allem Spenden sowie Erträge aus seinen jährlich durchgeführten Benefizkonzerten.

„Viele gesellschaftlich wichtige Aufgaben in unserer Stadt können ohne private Unterstützung nicht realisiert werden. Getreu der Zielsetzung von Lions hat der Club Dortmund-Phönix dazu einen namhaften Beitrag leisten können“, bewertet Club-Präsident Dr. Hans-Peter Brandt die Bilanz des vergangenen Jahres.

Sieg im Drachenboot-Rennen

Einen sportlichen Erfolg errang der LC Dortmund-Phönix Ende August 2016: Das mit Club-Mitgliedern, Lions-Damen und Gastpaddlern besetzte Club-Boot gewann den Lions Drachenboot Cup auf dem Dortmunder Phoenix-See (die Namensgleichheit ist zufällig).

Dabei hatte es zunächst gar nicht nach einem Sieg ausgesehen: Der Vorjahresdritte verlor seinen Vorlauf, erreichte als bester Zweiter aber dennoch das große Finale. Hier startete das Phönix-Boot eher schlecht, legte dann aber einen unglaublichen und nicht für möglich gehaltenen Endspurt hin. Am Ende standen 1:10,16 Min. für die 250 m Distanz auf der Uhr – ein Vorsprung von sechs Hundert­stel vor dem Zweitplazierten.

Die Begeisterung der siegreichen Paddler und der anfeuernden Freunde und Angehörigen war entsprechend groß und wenn der auf dem Areal eines früheren Stahlwerks angelegte See nicht schon den Namen Phönix getragen hätte: Spätestens jetzt wäre er umbenannt worden. Insgesamt ein spaßig-sportliches Event, das den Club und seine Mitglieder weiterzusammen­geschweißt hat.

Familientag rund um das Pferd

Zu einem Familientag trafen sich am 3. April 2011 Mitglieder des Lions Clubs Dortmund-Phönix und ihre Angehörigen mit der Leitung sowie Mitarbeitern, Freunden und Nutzern des Ponyhofs Menglinghausen. Ein reichhaltiges Programm für Jung und Alt war vorbe­reitet – dabei im Mittelpunkt natürlich die Pferde.

Während den Kindern durch den Umgang mit den Pferden Einblicke und Erfahrungen vermittelt wurden, die ihnen im Alltag weniger zugänglich sind, standen im Mittelpunkt der Gespräche und Informa­tionen der Erwachsenen der Ponyhof selbst und das hier angebotene thera­peutische Reiten. Rita Hölscher-Regener und Peter Regener gaben einen Einblick in ihre Arbeit und ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit dem Ponyhof.

Der Lions Club und der Ponyhof sind 2009 eine Partnerschaft im Bereich des therapeutischen Reitens für Kinder und Jugendliche eingegan­gen. Dabei hat der Club den Ankauf eines Pferdes finanziert und es dem Ponyhof übergeben. „Phönix Florentina“ wurde in der Folgezeit für die Therapiearbeit ausgebil­det und wird hier inzwischen auch erfolgreich eingesetzt.

Durch jährliche Zuwendungen ermöglicht der Lions Club darüber hinaus das therapeutische Reiten für solche Kinder, deren El­tern das nicht bezahlen können und denen weder von den Krankenkassen noch vom Sozialamt oder anderen Trägern eine entsprechende Unterstützung gewährt wird. Erst am 18. März konnte der Club im Rahmen eines Benefizkonzerts den Verantwortlichen des Ponyhofs eine Spende von 6.000 € überreichen.